Lagerorganisation: Die Einrichtung einer reibungslos laufenden Lagerhalle

Eine gute Lagerorganisation ist entscheidend, um Bestandsprozesse reibungslos am Laufen zu halten. Hier sind die besten Verfahren bei der Lagerorganisation.

Warum ist die Lagerorganisation wichtig?

Für neue kleine Herstellungsunternehmen und Handwerker, die maßgeschneiderte Artikel in Kleinmengen fertigen, ist die Lagerorganisation oft kein allzu wichtiges Thema. Diese Unternehmensarten führen selten mehr Bestand als nötig, um ihre aktuellen Aufträge zu erfüllen und halten auch ihre Bestände an unfertigen Erzeugnissen und fertigen Waren immer auf dem Minimalniveau.

Je größer ein Unternehmen jedoch wird, desto größer wird auch sein Bestand. Während ein kleiner, unorganisierter Lagerraum hinten in der Werkstätte bei geringen Fertigungsvolumen noch ausreichen kann, könnte es eine gute Idee sein, den Bestandsbereich zu vergrößern, bevor das tatsächlich nötig ist. Was Sie auf jeden Fall tun müssen ist, Ihre Lagerflächen übersichtlich und organisiert zu halten.

Bei guten Verfahren hinsichtlich der Lagerorganisation geht es nicht nur darum zu wissen, wo Sie all Ihre SKUs finden können; sie sind außerdem eine Grundvoraussetzung für Sicherheit, Geschwindigkeit, Kosteneffektivität und letzten Endes auch Kundenzufriedenheit.

Leider ist die Lagerorganisation etwas, das nicht nur junge Unternehmen lernen müssen. Es gibt viele Hersteller und Vertreiber, die Geld verlieren und die Gesundheit ihrer Mitarbeiter aufs Spiel setzen, weil sie weiter auf unpassende Lagerorganisationsverfahren setzen.

Lagereinrichtung – Grundlagen

Die Einrichtung einer Lagerhalle ist keineswegs eine leichte Aufgabe und erfordert viel Arbeit und logisches Denken. Die wichtigste Frage lautet, wie Sie durch die Schlüsselbereiche der Lagerhalle einen guten Materialfluss sicherstellen können.

Diese Schlüsselbereiche lauten:

1. Laderampe

Die Laderampe ist der Ein- und Ausgang für Lagerartikel. Falls möglich, wäre es ratsam, die Rampe in zwei Bereiche aufzuteilen: Einen für ausgehende Sendungen und einen für die Entladung von eingehenden Sendungen. So stehen eintreffende Güter nie im Weg, wenn Sie Waren an Ihre Kunden für den Versand vorbereiten.

2. Annahme

Direkt an der Entladerampe sollte ein Warenannahmebereich sein, in dem die Güter erfasst, ausgepackt, etikettiert und für die Einlagerung vorbereitet werden.

3. Lager

Das Lager ist der Hauptbereich einer Lagerhalle, wo die Güter aufbewahrt werden. Bei Herstellungsunternehmen gibt es drei unterschiedliche Lagerbereiche für drei verschiedene Bestandsarten: Rohstoffe, unfertige Erzeugnisse und fertigen Warenbestand.

4. Picking

Der Picking-Bereich ist gewissermaßen ein Zwischenbereich aus Lager und Verpacken oder Produktion. Benötigte Artikel werden aus dem Lagerbereich gesammelt und für einen schnelleren Transfer in den Picking-Bereich gebracht. Falls Sie ein Produktionsunternehmen sind, sollten Sie separate Bereiche fürs Picking für den Versand und das Picking für die Produktion haben.

5. Verpackung und Versand

Dieser Bereich ist für die Vorbereitung von Waren für den Versand, also die Verpackung und richtige Etikettierung der Produkte, bevor Sie an den Kunden gesendet werden. Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Platz für diese Aktivitäten einräumen.

(6.) Service-Bereiche

Das sind Bereiche, die nicht direkt mit dem Umgang von Waren zu tun haben, aber dennoch entscheidend für die Geschäftstätigkeit sind. Hierzu zählen Büro-, Pausen- und Waschräume, Küchen usw.

Tipps für das Lagerlayout

Einige der goldenen Regeln für den Entwurf eines Lagerlayouts sind:

  • Erstellen Sie eine detaillierte Karte Ihres Layouts. Fügen Sie alles ein, von Regalen und Gestellen bis hin zu Türen, Fenstern und Stützsäulen.
  • Halten Sie die Bereiche für eintreffende und ausgehende Waren getrennt.
  • Nutzen Sie horizontalen und vertikalen Raum bestmöglich aus.
  • Geben Sie der Warenannahme viel Platz, damit effizient sortiert und geprüft werden kann.
  • Halten Sie Rohstoffe und unfertige Erzeugnisse näher an der Produktionsfläche.
  • Halten Sie den Bestand an fertigen Erzeugnissen näher am Verpackungs- und Versandbereich.
  • Lagern Sie Güter, die oft zusammen verwendet werden, nah zusammen.
  • Halten Sie schneller umschlagende Waren näher und tiefer und langsam umschlagende Waren weiter weg und höher.
  • Stellen Sie sicher, dass ausreichend Platz für Personen, Transport- und Hubwagen und Gabelstapler ist.
  • Stellen Sie sicher, dass jeder Bereich gut ausgeleuchtet ist.

Lagerorganisation – beste Verfahren

Sobald Sie das perfekte Layout für Ihre Lagerhalle ausgearbeitet haben, müssen Sie als nächstes Ihren Bestand organisieren. Hier sind die besten Verfahren zur Lagerorganisation, die Sie für reibungslose Workflows, maximale Effizienz und vollständige Produktverfolgbarkeit anwenden sollten.

1. Bereiche markieren

Zunächst sollten Sie Schilder, Farben und Markierungsbänder verwenden, um Ihre Lagerhalle visuell zu kennzeichnen. Diese Markierungen schaffen Pfade für Verkehr, teilen Räume auf, markieren Arbeitsstationen und Lagerorte und übermitteln Sicherheitsinformationen.

Sie könnten zum Beispiel Bodenmarkierungsbänder in verschiedenen Farben verwenden, um unterschiedlichen Warenarten Lagerräume zuzuteilen, Gefahrenbereiche oder den Standort von Sicherheitsausrüstung zu markieren oder Korridore für Gabelstapler und Fußgängerverkehr aufzuteilen. Mit diesen einfachen visuellen Mitteln können Sie sowohl die Effizienz als auch die Sicherheit Ihrer Lagerhalle drastisch verbessern.

Lagerorganisation-Bodenmarkierungsband
Sie können Räume für Fahrzeuge und für Fußgänger mit Bodenmarkierungsbändern abgrenzen.

2. Ein Code-System für SKUs erstellen

SKUs sind Codes, die bestimmte Bestandsartikel darstellen und die Bestandsverfolgung möglich machen. Zwei unterschiedliche SKUs stellen immer unterschiedliche Produkte dar, selbst bei nur kleinen Variationen, und symbolisieren Attribute wie Farbe, Größe, Gewicht, Material usw. Wenn Sie zum Beispiel drei verschiedene Tischgrößen aus drei verschiedenen Holzarten verkaufen, sollte jede Kombination dieser Eigenschaften eine eigene SKU haben. Gleichermaßen sollten auch die bestimmten Rohstoffarten (z.B. Ahorn-, Eichen- und Walnussbretter) jeweils ihren eigenen SKU-Code haben.

SKUs sind eine Grundvoraussetzung für effiziente Bestandsverfolgung. Während die gleichen Materialien, die von unterschiedlichen Lieferanten kommen, oder die gleichen Artikel, die über verschiedene Kanäle verkauft werden, unterschiedliche Produkttitel oder Beschreibungen haben können, sollten diese identischen Artikel dennoch denselben SKU-Code haben. So können Sie die Waren im gesamten Unternehmen erfassen, ohne über verschiedene Bereiche hinweg mit jeweils anderen Zahlen arbeiten zu müssen.

Lesen Sie mehr über die besten Verfahren bei Stock Keeping Units (SKUs).

3. Alles etikettieren

Nach der Erstellung eines SKU-Systems verwenden Sie die Codes, um Etiketten für Ihre Bestandsartikel zu entwerfen. Stellen Sie sicher, dass Sie die Etiketten so anbringen, dass sie auch dann klar zu sehen sind, wenn die Artikel im Regal gelagert sind. So können Sie jederzeit sicherstellen, dass alles da ist, wo es sein soll. Selbst wenn bestimmte Waren in Ihrem Bestand ähnlich aussehen, ist es nur äußerst unwahrscheinlich, sie zu verwechseln, wenn richtige Etikettierungsverfahren eingerichtet sind.

Neben den Waren in Ihrem Bestand können Sie natürlich auch alles andere etikettieren: Gänge, Regale, Gestelle, Behälter, Arbeitsstationen und Maschinen. Wenn alles seinen richtigen Platz hat und Suchzeiten entsprechend minimiert werden, können Sie die Organisation Ihrer Lagerhalle weiter optimieren.

4. Jede Bewegung dokumentieren

Jede Bestandsbewegung muss für Buchhaltungs- und Rückverfolgungszwecke dokumentiert werden. Sie erhalten eine Sendung von Ihrem Lieferanten? Dokumentieren Sie das. Sie transferieren Rohstoffe in die Produktion? Dokumentieren Sie das. Sie transferieren unfertige Erzeugnisse in den WIP-Bestand? Dokumentieren Sie das. Sie schicken fertige Artikel an den Kunden? Ja- dokumentieren Sie auch das.

Alles zu dokumentieren, was mit Ihrem Bestand passiert, lässt Sie:

  • präzise Finanzaufzeichnungen führen
  • wissen, wo jedes einzelne Teil Ihres Bestands ist und war
  • bestandsbezogene Nicht-Konformität verfolgen und eliminieren (z.B. wegen einer Charge Rohstoffe von schlechter Qualität)jeher
  • verhindern, dass Güter verderben oder veraltet werden.
  • Diebstahl verhindern

Die Buchhaltung und Dokumentation einer jeden Bestandsbewegung in Papierform oder in Tabellen ist seit jeher eine Herkulesaufgabe. Heute bieten viele Softwareanbieter laufende Bestandssysteme an, die mithilfe moderner Tracking-Lösungen digitale Aufzeichnungen in Echtzeit führen.

Lesen Sie mehr über periodische und laufende Bestandssysteme.

5. Barcodes verwenden

Barcodes und Barcode-Scanner sind großartige Werkzeuge, um schnell und einfach Ihren Bestand im Blick zu behalten. Immer wenn eine neue Charge eintrifft oder Artikel aus dem Bestand genommen werden, werden Barcodes gescannt und die Bewegungen im laufenden Bestandssystem aufgezeichnet. Dabei muss nichts manuell aufgeschrieben werden – alles wird augenblicklich im System auf dem neuesten Stand gehalten.

Trotz seiner Einfachheit können Barcodes die Zeit für administrative Aufgaben wie Dateneintragungen drastisch reduzieren, für mehr Transparenz bei Bestandsbewegungen sorgen und menschliche Fehler bei der Bestandskontrolle minimieren.

6. Ablaufdaten verfolgen

Wenn Sie mit verderblichen Gütern wie Lebensmitteln umgehen, ist es von großer Wichtigkeit, die Ablaufdaten Ihrer Chargen zu kennen. Falls Sie das nicht tun, besteht ein größeres Risiko, dass Sie alsbald Teile Ihres Bestands finden, die nicht mehr verwendbar sind und demnach eine komplette Verschwendung von Zeit, Lagerplatz und Geld waren. Deshalb sollten Sie die Verfallsdaten Ihrer verderblichen Produktchargen immer markieren und auf die FEFO-Methode zur Bestandskontrolle zurückgreifen.

FEFO (First Expired First Out) bedeutet, Lagerlose desselben Produkts nach Ablaufdatum aufzubrauchen. Falls Sie also zwei Chargen Mehl auf Lager haben, verwenden Sie zunächst diejenige, die eher ablaufen würde. Um ein funktionierendes System zu schaffen, müssen Sie die Ablaufdaten Ihrer Lagerlose jedoch immer markieren und verfolgen.

Lesen Sie mehr über Bestandsbewertungsmethoden.

7. Die ABC-Analyse für schnelleres Picking nutzen

Während Sie die ABC-Analyse einerseits zur Analyse und Kategorisierung Ihres Bestands nach Wert einsetzen können, eignet sie sich auch zu dessen physischer Organisation. Anstatt ihn nach Verbrauchswert zu kategorisieren, teilen Sie Ihre SKUs nach Bewegungshäufigkeit in die Klassen A, B und C auf.

  • Artikel, die während eines Zeitraums 80% der Gesamtbewegungen ausmachen, sind Klasse A Artikel.
  • Artikel, die weitere 15% der Gesamtbewegungen eines Zeitraums ausmachen, gehören der Klasse B an.
  • Die restlichen 5% der Artikel sind Artikel der Klasse C.

Anschließend organisieren Sie Ihren Bestand so, dass A-Klasse-Artikel dem Versandbereich am nähsten gelagert werden, gefolgt von B-Artikeln und schließlich C-Artikeln. So benötigen die Artikel, mit denen am häufigsten umgegangen wird, die kürzeste Picking-Zeit.

Erfahren Sie mehr über die ABC-Analyse im Bestandsmanagement.

8. Beim Erhalt von Waren Qualitätsprüfungen durchführen

Produkte oder Materialien auf Lager zu haben, die Ihre Qualitätsstandards nicht erfüllen, könnte Ihre Workflows behindern und Kundenbeziehungen schädigen. Um sicherzustellen, dass sich Waren von unzureichender Qualität nicht in Ihren Bestand schleichen, müssen Sie beim Warenerhalt regelmäßig Qualitätsprüfungen durchführen.

Sie können die ABC-Analyse nutzen, um zu bestimmen, welche Ihrer SKUs mehr Prüfzeiten verdienen, können allerdings auch Ihre Beziehungen zum Lieferanten berücksichtigen und dessen Qualitätsmanagementsystem (falls vorhanden) sowie die Materialkosten oder andere als wichtig erachtete Aspekte. Stellen Sie sicher, dass Sie ein gesundes Gleichgewicht aus Qualitätskosten und anderen Betriebsausgaben aufrechterhalten.

Lesen Sie mehr über die Qualitätskosten und wie Sie sie kalkulieren können.

Lagerbestandsmanagement-Qualität
Führen Sie regelmäßig Qualitätsprüfungen beim Warenerhalt durch, damit Ihre Materialflüsse nicht von unbrauchbaren Materialien oder Teilen gestört werden.

9. Regelmäßige Wartung durchführen

Sich um Ihre Lagerräume zu kümmern umfasst mehr als nur die Vorschriften zu erfüllen. Um Unfälle, Ausfälle und dementsprechend unnötige Ausfallzeiten zu vermeiden, ist es entscheidend, regelmäßige Wartungsarbeiten an Lagerräumen und -ausrüstung vorzunehmen.

Die Lagerwartung schließt routinemäßige Inspektionen und Reinigungsarbeiten, Maschinen- und Beleuchtungswartung, strukturelle Prüfungen, die Vernichtung von totem Lagerbestand usw. ein. Wenn Sie möchten, dass Ihr Lager wie ein Uhrwerk funktioniert, sollten Sie einen proaktiven Wartungsplan in Betracht ziehen. Das bedeutet, dass Probleme angegangen werden, bevor sie Prozesse behindern, anstatt erst dann auf sie zu reagieren, wenn sie bereits vorherrschen und nicht mehr ignoriert werden können.

Lesen Sie mehr über das Wartungsmanagement.

10. Prüfen und optimieren

Sobald Sie Ihr Lager mit den bisherigen Schritten sauber organisiert haben, haben Sie zwei Optionen:

  1. Machen Sie weiter wie bisher und warten Sie, bis neue Probleme auftreten
  2. Führen Sie fortlaufende Optimierungsrichtlinien ein, mit denen Ihre Lagerorganisation sogar noch besser wird

Die zweite Option wäre natürlich besser, da eine proaktive Herangehensweise eine der Kerneigenschaften florierender und großer Unternehmen ist. Um einen Bereich Ihres hGeschäfts zu optimieren, einschließlich Ihrer Lagerorganisation, können Sie die Engpasstheorie anwenden, um die schwächsten Glieder Ihres Unternehmens zu finden und zu verbessern.

Das Grundkonzept der Engpasstheorie lautet, dass jedes System oder jeder Prozess einen Engpass hat, der als der wichtigste limitierende Faktor des Systems gesehen werden kann. Die Engpasstheorie selbst ist eine Methode zur Aufdeckung und Optimierung besagter Engpässe, bis er nicht mehr das größte Prozesshemmnis ist.

Diese Methode lässt sich sowohl im gesamten Unternehmen anwenden, sprich Sie gehen das schwächste Glied im gesamten Geschäft an, als auch in einer bestimmten Abteilung, wobei Sie einen bestimmten Bereich Ihres Unternehmens angehen (z.B. Ihr Lager).

Lesen Sie mehr Wie können Sie die Engpasstheorie anwenden.

11. Eine ERP-Software nutzen

Es ist unmöglich, all diese Daten und Informationen nur mit Stift und Papier oder Tabellen zu verwalten. SKUs, Barcodes, Etiketten, Bestandsbewegungen, Lagerlose, Wartungen, Inspektionen und die meisten anderen Bereiche der Lagerorganisation lassen sich stattdessen viel effizienter mit einer ERP-Software verwalten.

Abgesehen davon, dass Sie Ihre Lagerorganisation besser in den Griff bekommen, bindet eine ERP-Software Ihr Unternehmen zusammen, indem es Vertrieb, Bestand, Produktion, Beschaffung und Buchhaltung in ein synergistisches Ganzes integriert. Das bedeutet, dass jede Bewegung in einem laufenden Bestandssystem aufgezeichnet und dann an die notwendigen Parteien im gesamten Unternehmen weitergegeben wird.

Wenn Sie beispielsweise einen Fertigungsauftrag erteilen, der Bestand eines benötigten Materials jedoch zu gering ist, könnte das System Sie benachrichtigen und automatisch einen Kaufauftrag zur Auffüllung erstellen. Anschließend könnte das System die Produktion auf den Zeitpunkt festlegen, wann das Material voraussichtlich eintrifft, wodurch Sie Ihrem Kunden eine präzise Leadzeit mitteilen können.

Werfen Sie einen Blick auf diese Liste der 6 besten Fertigungs-ERP-Systeme für Kleinunternehmen und -vertreiber.

Die wichtigsten Schlüsselpunkte

  • Die Lagerorganisation ist entscheidend, um ein effizientes Geschäft zu betreiben.
  • Unternehmen sollten damit anfangen, Ihren Bestand so bald wie möglich zu organisieren, nicht erst dann, wenn Probleme auftreten.
  • Eine gute Bestandsorganisation hilft bei der Minimierung von Lagerkosten, Verhinderung von Unfällen am Arbeitsplatz, Beschleunigung des Fulfillment-Prozesses und Sammlung und Verarbeitung präziser Daten.
  • Die Bestandsorganisation beginnt mit der Erstellung eines optimalen Lagerlayouts, bei dem der Fluss der Materialien durch Schlüsselbereiche ungestört bleibt.
  • Nachdem Lagerplätze zugeteilt wurden, sollten sie mit Bodenfarben, Markierungsbändern, Schildern und Etiketten markiert werden. Stellen Sie sicher, dass Gefahrenbereiche und Sicherheitsausrüstung hervorstechen.
  • Bestandsartikel sollten richtig etikettiert sein, genauso wie Regale, Behälter, Gestelle, Maschinen und andere Ausrüstung.
  • Dokumentieren Sie jede Bestandsbewegung, um Verfolgbarkeit sicherzustellen und Diebstahl zu vermeiden. Nutzen Sie ein laufendes Bestandssystem wie etwa eine ERP-Software, um effizient Daten zu sammeln und zu organisieren.
  • Nutzen Sie die ABC-Analyse, um Ihren Bestand sowohl nach Wert als auch nach Picking-Häufigkeit zu sortieren.
  • Führen Sie regelmäßige Qualitätsprüfungen durch und erstellen Sie ein vorbeugendes Wartungsprogramm, um sicherzustellen, dass Ihre Waren im Bestand und Ihre Ausrüstung in gutem Zustand bleiben.
  • Prüfen Sie Ihre Bestandsorganisation und Workflows häufig, indem Sie die Engpasstheorie anwenden.